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Film: "Beim Leben meiner Schwester"

Diesmal möchte ich über den Film „Beim Leben meiner Schwester“ schreiben, da ich ihn mir gerade angesehen habe. In den Hauptrollen spielen Abigail Breslin, Sofia Vassilieva und Cameron Diaz.

Nun zum Inhalt:

Das Paar Sara und Brian haben zwei Kinder, einen Jungen Namens Jesse und das Mädchen Kate. Eines Tages stellen Ärzte fest, dass Kate Leukämie hat. Weder Vater oder Mutter, noch Jesse kommen als Organspender in Frage. Der zuständige Arzt erklärt ihnen, dass die Möglichkeit besteht, ein weiteres Kind zu bekommen, welches die Spenden übernehmen soll. Da es aber nicht sicher ist, dass dieses Kind auch geeignet ist, wird dies künstlich gelöst. In einem Reagenzglas werden die Eizellen der Mutter und die Samenzellen des Vaters vereinigt. Dies wird dann Befruchtet und auf die genetischen Merkmale überprüft, ob diese für Kate passen würden.

Die kleine Anna muss von Geburt an Blut der Nabelschnur ihrer leukämiekranken Schwester spenden oder eine Knochentransplantation machen. Ihre Mutter Sara fragt Anna nie, ob sie damit einverstanden ist, da es für sie selbstverständlich ist, dass die ganze Familie der kranken Kate hilft, um sie am Leben zu erhalten. Die Eltern konzentrieren sich nur auf Kate. Die beiden anderen Geschwister bekommen wenig Aufmerksamkeit. Jesse leidet an Legasthenie, was die Eltern relativ spät erst bemerken. Dann im Krankenhaus lernt Kate Taylor kennen, der ebenfalls Krebs hat. Die beiden verlieben sich und verbringen viel Zeit miteinander. Sie machen sich gegenseitig glücklich. Doch nach einer gemeinsam verbrachten Nacht hört Kate nichts mehr von ihm. Sie ist am Boden zerstört als sie nach drei Tagen erfährt, dass er gestorben ist.

Es scheint nur noch bergab zu gehen und dann kommt noch dazu, dass Kates Nieren versagen. Die mittlerweile elf jährige Anna liebt ihre Schwester zwar über alles, jedoch weigert sich diese, ihr weiter Organe zu spenden. Sie möchte selber über ihren Körper bestimmen und holt sich einen Anwalt und verklagt ihre Eltern. Anna hat zwar kein Geld um den Anwalt zu bezahlen, jedoch setzt sich dieser für sie ein, da er an Epilepsie leidet und so gesehen auch nicht selber über seinen Körper bestimmen kann.

Die Mutter versteht dass überhaupt nicht, wie Anna ihrer Schwester nur nicht mehr helfen kann. Im Gericht stellt sich dann heraus, dass Kate Anna gebeten hat, nichts mehr zu spenden, da für sie die Zeit gekommen ist. Da Kate weiß, dass die Mutter sie nie gehen lassen würde und alles Erdenkliche in Bewegung setzen würde, um eine Operation nach einer anderen zu machen, bleibt ihr keine andere Wahl als Anna darum zu bitten. Natürlich darf Anna dies niemandem sagen, aber sie erzählte es Jesse, der dann schlussendlich mit der Wahrheit herausrückt. Anna ist es nie um ihren eigenen Körper gegangen. Sie hätte alles für Kate getan. Doch sie erkennt, dass Kate einfach nicht mehr kann und will.

Sara ist total fertig. Als alle Bekannten sich von Anna „verabschieden“, schickt sie alle bis auf die Mutter hinaus. Sie gibt ihr ein selbstgebasteltes Buch, worin sie ihr ganzes Leben festhält. Alle Emotionen der Mutter kommen hoch. Sie kann nichts mehr für ihre Tochter tun. In der Nacht stirbt Kate.

Die Trauer in der Familie ist sehr groß, doch sie schaffen es, auch wenn es schwer ist, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen.

 

Fazit:

Dieser Film ist sehr emotional. Er ist einer der traurigsten, den ich je gesehen habe. Dieses Drama nimmt einen mit und man kann sich so richtig in die Situation der Familienmitglieder hineinfühlen. Die Mutter will es einfach nicht wahrhaben, dass ihre Tochter sterben wird und lässt nicht los. Was mich sehr bewegt ist die Frage, mit der sich die Mutter den ganzen Film über beschäftigt, wie man nur einen Menschen sterben lassen kann, obwohl man eigentlich helfen könnte. Andererseits aus der Sicht von Anna, fragt sie sich ganz am Anfang des Filmes, ob denn ein Mensch nur dafür „geschaffen“ werden kann bzw. darf, um einem anderen mit Organen auszuhelfen und so sozusagen nur als „Ersatzteillager“ dient. Auf diese kritische Hinterfragung gibt der Film aber keine Antworten.

Die Schauspieler waren perfekt in ihren Rollen und ich würde ihn auf jeden Fall nochmals anschauen.

filmreflections am 7.4.13 19:32

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